Instandhaltung – mehr als nur Reparatur
In der modernen Industrie wird Nachhaltigkeit zunehmend als zentrales Ziel angesehen, das nicht nur ökologische Vorteile bietet, sondern auch langfristig wirtschaftliche Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit sicherstellt.
Bedeutung von Nachhaltigkeit in der Industrie
Industrieunternehmen stehen vor komplexen Herausforderungen: Einerseits gilt es, die Produktivität zu maximieren und Betriebskosten zu minimieren, andererseits sind regulatorische und gesellschaftliche Anforderungen im Hinblick auf Umweltschutz und Klimaneutralität zu erfüllen. Diese Zielkonflikte machen es notwendig, Technologien, Produkte und Prozesse zu entwickeln, die eine effiziente Ressourcennutzung mit ökologischen Vorteilen verbinden. Ein entscheidender Hebel in diesem Kontext ist die Instandhaltung. Der gezielte Einsatz hochwertiger, langlebiger und effizienter Komponenten wie Wälzlager trägt dazu bei, den Energieverbrauch von Maschinen zu reduzieren, deren Lebensdauer zu verlängern und somit Ressourcen zu schonen.
Herausforderungen der industriellen Instandhaltung
- Verbesserte Leistung und Produktivität
- Reduzierte Gesamtbetriebskosten
- Kompetenzen erhalten und neue Talente anziehen
- Sicherer und zuverlässiger Betrieb und Wartung
- Erhöhte (ökologische) Nachhaltigkeit
PIELcast
Hannes , Benjamin und Jasmin sprechen über ein Thema, das die Industrie bewegt – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes: (nachhaltige) Antriebstechnik.
Industrie im Wandel
Nachhaltigkeit gewinnt in vielen Branchen an Bedeutung.
In zahlreichen Industriezweigen resultieren anspruchsvolle Betriebsbedingungen, wie extreme Temperaturen oder unzureichende Schmierung, in einem erhöhten Energie- und Ressourcenverbrauch sowie in häufigem Lageraustausch und vermeidbarem Abfall.
Die Relevanz nachhaltiger Instandhaltung wird besonders deutlich, wenn die spezifischen Herausforderungen einzelner Industriezweige betrachtet werden. Im Folgenden werden exemplarisch vier Branchen vorgestellt. Dabei werden jeweils die branchenspezifischen Herausforderungen aufgezeigt sowie mögliche Lösungen beschrieben – einschließlich der potenziellen Reduzierung von CO₂-Emissionen durch den Einsatz nachhaltiger Instandhaltungsstrategien.
Metallindustrie
Die Metallindustrie steht der Herausforderung gegenüber, die CO₂-Emissionen und Umweltauswirkungen ihrer Aktivitäten zu reduzieren. Kreislauffähige Lösungen und nachhaltige Alternativen sind von größter Bedeutung für die Branche.
Großer CO2-Fußabdruck
Die in der Metallindustrie verwendeten Stranggussrollen müssen häufig ausgetauscht werden. Sie werden oft durch neue Rollen ersetzt oder erhalten eine neue Beschichtung, die mit klassischen Schweißverfahren aufgebracht wird. Beides verbraucht eine erhebliche Menge an Energie. Herkömmliche Schweißverfahren erfordern zudem eine anschließende Wärmebehandlung und erhöhen dadurch den CO₂-Fußabdruck erheblich.
Kreislaufnutzung von Stranggussrollen durch Laserauftragschweißen ist eine Lösung: Bei der Rekonditionierung von Stranggussrollen mittels Laserauftragschweißen wird 90 % weniger Energie benötigt als bei herkömmlichen Auftragsverfahren. Eine anschließende Wärmebehandlung ist nicht erforderlich. Das Verfahren benötigt über 50 % weniger Strom und emittiert bis zu 70 % weniger CO₂. Zusätzlich kann durch die Rekonditionierung die Korrosions- und Verschleißfestigkeit der Auftragsschicht und damit auch die Leistung und Gebrauchsdauer der Rolle verbessert werden.*
Schmierleckagen und Verunreinigungen
Schmierungsleckagen sind ein typisches Problem in der Metallindustrie. Wenn Schmierstoff auf den Stahl gelangt, lässt sich das Produkt im ungünstigen Fall nicht weiter verarbeiten und das Material muss verschrottet werden. Zudem sind die Lager in den Anlagen hohen Temperaturen, starken Druckschwankungen und Verunreinigungen ausgesetzt. Das trägt zu einem relativ hohen Fettbedarf bei. Die Leckagen und der unnötig hohe Fettverbrauch wirken sich negativ auf die Umwelt aus und erhöhen das Unfallrisiko.
Abgedichtete Pendelrollenlager und CARB Lager sind eine Lösung:
Abgedichtete Pendelrollenlager weisen ein sehr gutes Fettrückhaltevermögen auf. Du hast einen reduzierten Nachschmierbedarf und eine lange Gebrauchsdauer. Die Lager sind vorgefüllt mit Hochtemperatur-Schmierfett lieferbar und geben nur relativ wenig Fett an das Schmutz- und Sekundärwasser ab.
Wenn Du abgedichtete Rollenlager statt offener Lager verwendest, machst Du einen großen Schritt zur Verbesserung Deiner CO₂-Bilanz. Konkret ist eine Reduzierung der CO2-Emissionen um bis zu 25% möglich.*
*Die CO₂-Emissionsreduktionen sowie andere vergleichende Aussagen wurden von SKF mittels „SKF Product select“ auf Basis tatsächlicher Fälle berechnet oder durch interne Prüfungen bestätigt.
Lebensmittel- und Getränkeindustrie
Die in Lebensmittel- und Getränkeanlagen verwendeten Lager arbeiten unter extrem anspruchsvollen Bedingungen. Um den weltweiten Lebensmittelsicherheits- und Hygienevorschriften zu genügen, sind häufige Nassreinigungen und kurze Wartungszyklen üblich. Das wiederum macht regelmäßige Lagerwechsel nötig und erfordert große Mengen an Wasser und Reinigungsmitteln. Ohne eine kreislauffähige und nachhaltige Lösung wird die Umwelt erheblich belastet. Die in der Branche verwendeten offenen Lager müssen nachgeschmiert werden – ein weiterer Faktor für einen großen CO₂-Fußabdruck.
Hoher Heißwasser- und Fettbedarf
Um die Hygienestandards aufrecht zu erhalten, müssen die Lagereinheiten häufig mit heißem Wasser gereinigt werden – ein energie- und ressourcenintensiver Vorgang, der hohe CO₂-Emissionen verursacht. Die Reinigungsroutinen erfordern ein ständiges Nachschmieren der Lager. Das dabei zwangsläufig in das Abwasser gelangende Fett wirkt sich nachteilig auf die Umweltbilanz aus.
Die SKF Food Line Kugellagereinheiten, Blue range, ist eine Lösung:
Die Kugellagereinheiten der SKF Food Line bieten zahlreiche Vorteile. Sie benötigen 33% weniger Heißwasser für die Reinigung als Standardlager, müssen seltener ausgetauscht werden (was zur Verringerung der CO₂-Emissionen beiträgt) und sind wieder verwertbar, so dass eine Deponie-Abfallquote von Null erreichbar ist. Die Blue range wurde für den nachschmierfreien Betrieb konzipiert. Da die Nachschmierung entfällt, reduziert sich das Risiko der Fettverunreinigung von Lebensmitteln. Gleichzeitig verlängert sich die Lagergebrauchsdauer. Bis zu 10% der CO2-Emmissionen können durch den Prozess der Vergangenheit angehören.*
*Die CO₂-Emissionsreduktionen sowie andere vergleichende Aussagen wurden von SKF mittels „SKF Product select“ auf Basis tatsächlicher Fälle berechnet oder durch interne Prüfungen bestätigt.
Halbleiterindustrie
Die in Halbleiteranlagen verwendeten Lager arbeiten unter extrem anspruchsvollen Bedingungen. Um den weltweit geltenden Sicherheits- und Reinheitsvorschriften zu genügen, sind häufige Reinigungsprozesse und kurze Wartungszyklen üblich. Das wiederum macht regelmäßige Lagerwechsel nötig und erfordert große Mengen an Wasser und Reinigungsmitteln. Ohne eine kreislauffähige und nachhaltige Lösung wird die Umwelt erheblich belastet.
Anforderung von Reinräumen gerecht werden
Reinraumbedingungen stellen in der Halbleiterindustrie eine branchentypische Herausforderung dar. Die Umgebungen müssen extrem sauber sein, um die empfindlichen Produktionsprozesse nicht zu stören. Jegliche Kontamination kann zu teuren und kostspieligen Ausfällen und Produktverlusten führen.
Antriebssysteme in Reinräumen müssen extreme Sauberkeit und geringe Partikelemissionen gewährleisten. Jeder noch so kleine Partikel kann die empfindlichen Produktionsprozesse beeinträchtigen. Dazu müssen sie aus speziellen, kontaminationsarmen Materialien bestehen, leicht zu reinigen sein und dürfen keine Vibrationen verursachen, die Partikel freisetzen könnten.
Abgedichtete Pendelrollenlager sind eine Lösung
Abgedichtete Pendelrollenlager weisen ein sehr gutes Fettrückhaltevermögen auf. Sie haben einen reduzierten Nachschmierbedarf und eine lange Gebrauchsdauer. Die Lager sind vorgefüllt mit Hochtemperatur-Schmierfett lieferbar und geben nur relativ wenig Fett an das Schmutz- und Sekundärwasser ab. Wenn Du abgedichtete Rollenlager statt offener Lager verwendest, machst Du einen großen Schritt zur Verbesserung Deiner CO₂-Bilanz. Konkret ist eine Reduzierung der CO2-Emissionen um bis zu 25% möglich.*
*Die CO₂-Emissionsreduktionen sowie andere vergleichende Aussagen wurden von SKF mittels „SKF Product select“ auf Basis tatsächlicher Fälle berechnet oder durch interne Prüfungen bestätigt.
Pharmaindustrie
Die in Pharmaanlagen verwendeten Lager arbeiten unter extrem anspruchsvollen Bedingungen. Um den weltweit geltenden Sicherheits- und Hygienevorschriften zu genügen, sind häufige Sterilisationsprozesse und kurze Wartungszyklen üblich. Das wiederum macht regelmäßige Lagerwechsel nötig und erfordert große Mengen an Wasser und Sterilisationsmitteln. Ohne eine kreislauffähige und nachhaltige Lösung wird die Umwelt erheblich belastet. Die in der Branche verwendeten offenen Lager müssen nachgeschmiert werden – ein weiterer Faktor für einen großen CO₂-Fußabdruck.
GMP-KONFORMITÄT
Good Manufacturing Practice (GMP) ist ein zentraler Aspekt in der Pharmaindustrie. Alle Lager und Antriebssysteme müssen GMP-konform sein, um die Qualität und Sicherheit der pharmazeutischen Produkte zu gewährleisten.
Voraussetzungen dafür sind regelmäßige und gründliche Reinigungen der Produktionsanlagen, auch der Antriebssysteme. Lager müssen so konstruiert sein, dass sie leicht zugänglich und gut zu reinigen sind, ohne die Funktionalität zu beeinträchtigen. Die Folgen sind oftmals ein enormer Wasserverbrauch und ein Austausch der Antriebstechnik, weil sie den Ansprüchen der Qualitätskontrollen nicht mehr entsprechen.
Die SKF Food Line Kugellagereinheiten, Blue range, ist eine Lösung
Die Kugellagereinheiten der SKF Food Line bieten zahlreiche Vorteile. Sie benötigen 33% weniger Heißwasser für die Reinigung als Standardlager, müssen seltener ausgetauscht werden (was zur Verringerung der CO₂-Emissionen beiträgt) und sind wieder verwertbar, so dass eine Deponie-Abfallquote von Null erreichbar ist. Die Blue range wurde für den nachschmierfreien Betrieb konzipiert. Da die Nachschmierung entfällt, reduziert sich das Risiko der Fettverunreinigung von Lebensmitteln. Gleichzeitig verlängert sich die Lagergebrauchsdauer. Bis zu 10% der CO2-Emmissionen können durch den Prozess der Vergangenheit angehören.*
*Die CO₂-Emissionsreduktionen sowie andere vergleichende Aussagen wurden von SKF mittels „SKF Product select“ auf Basis tatsächlicher Fälle berechnet oder durch interne Prüfungen bestätigt.
SKF Partnerprogramm
Mit dem SKF Partnerprogramm für mehr Nachhaltigkeit bieten wir Dir für die Instandhaltung Deiner Maschinen eine Lösung, die nicht nur die Lebensdauer verlängert, sondern gleichzeitig Kosten senkt und CO₂-Emissionen reduziert.
Deine Vorteile auf einen Blick
- Längere Lebensdauer von Maschinen und Anlagen
- Weniger ungeplante Stillstände
- Reduzierte Wartungs- und Ersatzteilkosten
- Nachhaltige Ressourcennutzung
- Messbare CO₂-Einsparungen
Mehr als nur ein Produkt
- Effizienzanlayse
- Energieeffizienzberatung
- Anlagenoptimierung
- Wissenstransfer
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