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Was ist die Persönliche Schutzausrüstung
Verordnung

Persönliche Schutzausrüstung Verordnung –
Zu-Recht wissen, worauf es dabei ankommt.

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Sobald die PSA Verordnung per Gesetz aktualisiert wird, senden wir Dir die neuste Version der PSA Verordnung per E-Mail zu. Du bist immer Up-to-date und musst nicht mehr lange im Netzt suchen

Trage Dich dazu einfach unten in das Formular ein.


Persönliche Schutzausrüstung Verordnung

Was ist die Persönliche Schutzausrüstung Verordnung genau?

Sicherheit ist das A und O.

Wir haben für Dich einen Überblick zur PSA Verordnung geschaffen, der Dir helfen soll, diese Thematik zu verstehen.

Mitarbeiterschutz spielt besonders im Bereich Handwerk, Elektrik, und Chemie für Unternehmen ein wichtiges Thema.

Bei Nicht-Einhalten der Sicherheitsbestimmungen könnte es teuer werden – und im schlimmsten Fall die Gesundheit und das Leben eines Menschen kosten. Soweit lassen wir es nicht kommen.


Einheitlicher Sicherheitsstandard

Der Gesetzgeber gibt klar vor, welche Sicherheitsbestimmungen und Anforderungen bei der PSA gelten müssen.

Die Persönliche Schutzausrüstung Verordnung wurde vom Gesetzgeber ins Leben gerufen. Sie enthält klare Richtlinien für den Vertrieb von persönlicher Schutzausrüstung in der Europäischen Union.

Somit ist einheitlich festgehalten, welche Sicherheitsvorkehrungen am Arbeitsplatz getroffen werden sollen und welche Sicherheitsbestimmungen die grundlegende Persönliche Schutzausrüstung haben muss, um den Mitarbeitern maximale Sicherheit zu gewährleisten.

Auf einen Blick: Was ist die Persönliche Schutzausrüstung Verordnung?


Was ist das Ziel der Persönliche Schutzausrüstung Verordnung?

Ziel ist es, u.a. sicherzustellen, dass

  • die PSA einwandfrei schützt, wenn es darauf ankommt
  • Mitarbeiter, die richtige Schutzausrüstung tragen und richtig anwenden
Persönliche Schutzausrüstung Verordnung - Sicherheitsbekleidung

Von der PSA-Richtlinie zur Persönlichen Schutzausrüstung Verordnung

Persönliche Schutzausrüstung Verordnung - Ein Monteur erklärt die Details

Für noch mehr Sicherheit

Der offizielle Name der PSA-Verordnung ist die “Verordnung (EU) 2016/425”.

Die Persönliche Schutzausrüstung Verordnung gilt offiziell erst seit April 2019 als Maßstab für die Persönliche Schutzausrüstung.

Sie gilt in ganz Europa und wurde am 16. März 2016 von dem Europäischen Parlament und Europäischen Rat beschlossen.

Vorreiter war die Richtlinie 89/686/EWG, die etwa 30 Jahre im europäischen Markt galt und mit Eintritt der Verordnung aufgehoben wurde. Bei der Richtlinie zeigten sich Mängel und Unstimmigkeiten bei der Herstellung und Bereitstellung der Produkte.

Daher wurde der Rechtsrahmen überarbeitet und verbessert und in der Persönlichen Schutzausrüstung Verordnung für alle Sektoren einheitlich festgehalten. Die einheitlichen Gesundheitsschutz- und Sicherheitsanforderungen an PSA und Normen sollen die Arbeitnehmer vor Gefahren und Verletzungen am Arbeitsplatz noch besser schützen.

Die PSA-Verordnung ist somit umfangreicher als die PSA-Richtlinie und wird in regelmäßigen Abständen überarbeitet.


Für wen gilt die Persönliche Schutzausrüstung Verordnung in erster Linie?

Klare Regeln für alle Wirtschaftsakteure

Die Persönliche Schutzausrüstung Verordnung stellt eine klare Verteilung der Pflichten auf, die auf die einzelnen Wirtschaftsakteure im Liefer- und Vertriebsprozess entfallen.

Die Persönliche Schutzausrüstung Verordnung richtet sich an

  • Hersteller von PSA
  • Importeure von PSA
  • Händler von PSA
  • Hersteller müssen laut Gesetz darauf achten, dass schon bei der Herstellung von PSA höchste Anforderungen erfüllt werden.
  • Die Persönliche Schutzausrüstung Verordnung gilt für Produkte, die neu oder gebraucht auf den EU-Markt kommen.
  • Sie richtet sich an Hersteller aus der EU und aus Herstellern von Drittländern. 

Importeure und alle, die Teil der Liefer- und Vertriebskette von PSA sind, stehen ebenfalls in der Verantwortung, dass sie nur PSA auf dem Markt bereitstellen, die dieser Verordnung entsprechen. 


Arbeitgeber als wichtiger Teil der PSA-Sicherheit

Seminare und Schulungen zum Thema Persönliche Schutzausrüstung Verordnung

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Gemeinsam für mehr Sicherheit

Arbeitgeber und Sicherheitsbeauftragte tragen daher eine große Mitverantwortung, die richtige Persönliche Schutzausrüstung bereitzustellen, welche die hohen Anforderungen der Persönlichen Schutzausrüstung Verordnung erfüllen –  zum Schutz der Mitarbeiter.

Sie stehen ebenfalls in der Pflicht, die Persönliche Schutzausrüstung zu warten und Mitarbeiter darüber aufzuklären, wie man diese anlegt und nutzt: hier gilt die Arbeitsschutzunterweisung.

Mitarbeiter müssen konkret wissen, was sie bei der PSA beachten müssen und wie sie bei Gefahren reagieren müssen. Sicherheits-Schulungen sind daher ein wichtiger Bestandteil der Verordnung.


Du hast noch Fragen, oder benötigst Beratung zum Thema Persönliche Schutzausrüstung Verordnung?

Vereinbare jetzt ein Beratungsgespräch!

Wir helfen Dir gerne weiter.

Manuela Plaßmann
Prokuristin

Leitung Vertrieb / Leitung Produktmanagement

Manuela Plaßmann - Berater Persönliche Schutzausrüstung Verordnung

Persönliche Schutzausrüstung Verordnung – Welche Anforderungen gelten?

Daher legt die Persönliche Schutzausrüstung Verordnung fest:

  • Akkreditierung von Konformitätsbewertungsstellen
  • Kontrollen von Produkten aus Drittländern
  • Anwendungsbereich von PSA
  • allgemeine Grundsätze für die CE-Kennzeichnung
  • einheitliche Begriffsbestimmungen

Sicherheit ist uns gerade sicher genug

Es müssen spezielle Verfahren und Normen bei der Herstellung angewendet werden, damit Menschen am Ende nicht aufgrund von Konstruktionsfehlern in Lebensgefahr geraten.


Inhalte der Persönlichen Schutzausrüstung Verordnung

Weiterhin beinhaltet die Verordnung:

  • Arbeitsschutzunterweisung durch den Arbeitgeber
  • Bereitstellung der PSA
  • Inhalt der Konformitätserklärungen
  • Gültigkeit der EU-Baumusterprüfbescheinigung
  • Produktionsdatum, Lagerdauer und -konditionen der PSA
Inhalte zur PSA Verordnung

Persönliche Schutzausrüstung Risikokategorien

Die Persönliche Schutzausrüstung Verordnung unterteilt in drei Risikokategorien:

  • Persönliche Schutzausrüstung, Kategorie 1:
    Arbeiten mit geringem Risiko

  • Persönliche Schutzausrüstung, Kategorie 2:
    Arbeiten mit mittlerem Risiko, das weder in die Kategorie 1 oder 3 unterzuordnen ist

  • Persönliche Schutzausrüstung, Kategorie 3:
    Arbeiten mit hohem Risiko (was zu Folgen wie Tod oder schweren Gesundheitsschäden führen kann)

PSA Konformitätsbewertungsverfahren

Je nach Schutzklasse und Risikokategorien muss der Hersteller ein spezielles Konformitätsbewertungsverfahren angewendet werden, welches in der Persönlichen Schutzausrüstung Verordnung vordefiniert ist.


Kategorie 1

Interne Fertigungskontrolle

Schutzkleidung, die den Schutzanforderungen der Kategorie 1 entspricht, muss vom Hersteller einer internen Fertigungskontrolle unterzogen werden.

Die Einhaltung der grundlegenden Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften muss belegt. Bei der internen Fertigungskontrolle handelt es sich um das Konformitätsbewertungsverfahren, mit dem der Hersteller auf eigene Verantwortung erklärt, dass die betreffende PSA den geltenden Anforderungen der Verordnung genügt.

Zudem muss der Hersteller an jeder einzelnen PSA, die den geltenden Anforderungen dieser Verordnung genügt, eine CE-Kennzeichnung anbringen. Außerdem muss der Hersteller für jedes PSA-Modell eine schriftliche EU-Konformitätserklärung bereitstellen.

Aus der EU-Konformitätserklärung muss hervorgehen, für welche PSA die Erklärung ausgestellt wurde.


Kategorie 2

EU-Baumusterprüfung und Konformität mit dem Baumuster auf der Grundlage einer internen Fertigungskontrolle

Persönliche Schutzausrüstung, die den Schutzanforderungen der Kategorie 2 entspricht, muss einer EU-Baumusterprüfung standhalten.

Diese stützt sich auf technische Unterlagen vom Hersteller. Der Hersteller muss bei der Produktion sicherstellen, dass das Produkt den zertifizierten Unterlagen entspricht.

Alle 5 Jahre ist eine neue Zertifizierung erforderlich. Wenn die PSA modifiziert wurde, muss das Produkt ebenfalls neu zertifiziert werden.

Die Zertifizierung gilt 5 Jahre


Kategorie 3

EU-Baumusterprüfung und zusätzlich eines der folgenden Verfahren:

Konformität mit dem Baumuster auf der Grundlage einer internen Fertigungskontrolle mit überwachten Produktprüfungen in unregelmäßigen Abständen Konformität mit dem Baumuster auf Grundlage einer Qualitätssicherung bezogen auf den Produktionsprozess

Persönliche Schutzausrüstung, die den Schutzanforderungen der Kategorie 3 entspricht, wird basierend auf technischen Unterlagen und Mustern zertifiziert.

Weil die Schutzkleidung der Kategorie 3 ein hohes Risiko standhalten muss, muss zusätzlich zur EU-Baumusterprüfung das Produkt in unregelmäßigen Abständen geprüft werden bzw. die Qualitätssicherung bei der Produktion streng kontrolliert werden.

Wenn das Produkt modifiziert wurde, wird eine neue Zertifizierung benötigt.

Die Zertifizierung gilt 5 Jahre

Bei PSA, die als Einzelfertigung für einen individuellen Nutzer maßgefertigt wurde und der Kategorie 3 angehört, gilt das Verfahren nach Kategorie 2.


Was sind die Grundsätze der CE-Kennzeichnung?

Bei uns steht die Sicherheit immer an erster Stelle. Deshalb stellen wir sicher, dass alle angebotenen Produkte den Standards und Normen aus der PSA-Verordnung entsprechen. Darauf kannst du sicher sein.

Wenn die Persönliche Schutzausrüstung den Anforderungen der PSA-Verordnung erfüllt, wird die CE-Kennzeichnung am Produkt angebracht. Erst mit dieser CE-Kennzeichnung darf Persönliche Schutzausrüstung auf dem europäischen Binnenmarkt verkauft werden.

  • Die CE-Kennzeichnung muss gut sichtbar, leserlich und dauerhaft auf der PSA angebracht werden. Falls die Art der PSA es nicht zulässt, wird die CE-Kennzeichnung auf der Verpackung und auf den beigefügten Unterlagen angebracht.

  • Die CE-Kennzeichnung muss angebracht werden, bevor die PSA verkauft wird.

  • Für PSA der Kategorie 2 und 3 wird dem CE-Kennzeichen eine vierstellige Ziffer ergänzt, die der Kennnummer der Zertifizierungsstelle entspricht.

Kompass Safety Rent | Der Mietservice für die Persönliche Schutzausrüstung

Kompass Safety Rent | Der Mietservice für die Persönliche Schutzausrüstung

PSA gegen Absturz mieten

Sicherheit zum fairen Preis

Bei Arbeiten in der Höhe ist es wichtig, die optimale und sichere persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz zu tragen.
Um die Standards der PSA-Verordnung zu erfüllen, muss PSA in einem Top-Zustand sein. Dies erfordert eine jährliche Inspektion der sowie eine Schulung über die Funktionsweise der Ausrüstung.

Bei uns kannst du kostengünstig hochwertige Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz anmieten – flexibel und genau auf Deinen Bedarf angepasst.
Durch die Anmietung sparst du Kosten und viel Zeit. Wir bieten Dir sowohl die passenden Unterweisungen als auch die Durchführung der jährlichen Wartung an.


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Unabhängig von unseren Lösungen und Produkten für die PSA, findest Du hier alles was Du zum Thema PSA wissen musst.


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