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WaldLokal: Wirtschaft unterstützt nachhaltige Wiederaufforstung

Pflanzaktion am Möhnesee


Mit dem ersten Spatenstich startet althergebracht ein Bauvorhaben. Was heute (12.04.2021) allerdings mit gleich 50 Spatenstichen am Südrand der Möhnetalsperre begann, könnte über die Wirkung eines lokalen Bauprojekts deutlich hinausgehen: Mit „WaldLokal“ initiierten die IHK Arnsberg, PIEL Die Technische Großhandlung GmbH, die Gemeinde Möhnesee und die Forstverwaltung das erste Gemeinschaftsprojekt zur Wiederaufforstung der „Borkenkäfer“-Flächen.

50 Kirschbäume setzten die Initiatoren entlang des Wanderweges im Schnappwald in die Erde. Sie bilden den Abschluss einer kurz vor Ostern von Gemeindeförsterin Anna-Maria Hille gestarteten Wiederaufforstung einer 0,5 ha-Fläche. „Unser Unternehmen und die IHK Arnsberg teilen sich die Kosten der nachhaltigen Wiederaufforstung dieser Fläche mit einem klimastabilen Mischwald“, erläutert einer der Initiatoren, PIEL-Geschäftsführer Mario Ernst. Über eine vertraglich vereinbarte Laufzeit von 25 Jahren sei eine nachhaltige Bewirtschaftung vereinbart. PIEL wolle damit einerseits zur langfristigen Wiederherstellung der Landschaft beitragen, andererseits aber natürlich auch sein Image als klimaneutrales Unternehmen mit einem lokalen Ansatz untermauern.

Andrea Tigges

Mario Ernst

Geschäftsführender Gesellschafter, PIEL

Genau hier setzt die IHK Arnsberg an: „Wir möchten den Unternehmen der Region die Möglichkeit geben, sich für den heimischen Wald zu engagieren“, betont IHK-Hauptgeschäftsführerin Dr. Ilona Lange bei der zunächst symbolischen Aktion. Die IHK wisse aus zahlreichen Gesprächen, dass viele Unternehmen ein konkretes Angebot zur Wiederaufforstung gerne annehmen würden. Dafür müssten allerdings klare Rahmenbedingungen vorliegen: Musterverträge, finanzielle Konditionen, steuerwirksame Belege und natürlich konkrete Flächenangebote in der Nähe des jeweiligen Unternehmensstandortes. „Genau hier kommt das Projekt WaldLokal ins Spiel“, erläutert IHK-Geschäftsbereichsleiter Thomas Frye.  Eine noch zu gründende Gesellschaft solle diese Aufgaben übernehmen, Waldbesitzer und Unternehmen zusammenbringen und auch das für die Unternehmen so wichtige Arbeitgeber-Marketing vorantreiben.

Andrea Tigges

Andrea Tigges

Marketing- und Personalleitung, PIEL

„Der Markenname WaldLokal führt vielleicht vordergründig auf den Holzweg: Natürlich geht es nicht um eine Baumkneipe, oder Gaststätte für Bäume, sondern darum, die Bäume wieder heimisch werden zu lassen, eben einen lokalen Ansatz für den Wald“, sagt Mario Ernst. „Bäume zu pflanzen ist auch ein stückweit emotionales Thema für alle, die hier in der Region zu Hause sind. Die Bezeichnung WaldLokal erzeugt bei jedem Interessierten ein Lächeln, eine positive Reaktion, genau dies war uns bei der Wahl des Markennamens sehr wichtig“, ergänzt Mitinitiatorin Andrea Tigges.

Gemeinsam mit der IHK hat PIEL ein Markenkonzept und eine Informationswebsite in Auftrag gegeben. Über Letztere können sich interessierte Unternehmen nicht nur mit dem Projekt vertraut machen, sondern auch für den weiteren Informationsfluss anmelden. „Ziel ist es, in den kommenden Monaten die Strukturen dafür zu schaffen, dass in der Pflanzperiode im Herbst systematisch mit der Wiederaufforstung begonnen werden kann“, zeigt Thomas Frye den weiteren Weg auf.

Presseberichterstattungen


Partner unterzeichnen Vertrag für „Waldlokal“.

Erschienen im Soester Anzeiger.

Projekt „Waldlokal forstet auf“

Ein Bericht von Astrid Gunnemann, erschienen im Soester Anzeiger.


Waldlokal ist eröffnet: 1500 Bume sind gepflanzt

Ein Bericht von Astrid Gunnemann, erschienen im Soester Anzeiger.

70 Spatenstiche – IHK unterstützt Waldlokal Projekt

Erschienen in „Der Patriot..


Unternehmen wollen Wald aufforsten

Erschienen in der Westfalenpost.


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