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Persönliche Schutzausrüstung
Definition

Was die Persönliche Schutzausrüstung Definition
konkret aussagt

Persönliche Schutzausrüstung Definition – Was bedeutet das?

Wir erklären Dir, was die Persönliche Schutzausrüstung Definition konkret aussagt.

Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet jeden Arbeitgeber, Schutzmaßnahmen für die Gesundheit am Arbeitsplatz zu ergreifen, um die Sicherheit aller Beschäftigten zu gewährleisten.

Dazu gehört auch die Bereitstellung einer persönlichen Schutzausrüstung (PSA). Laut §1 PSA-Benutzungsverordnung heißt es konkret:

“Der Begriff Persönliche Schutzausrüstung bezieht sich laut Definition auf jede Ausrüstung, die von Arbeitnehmern während der Arbeit getragen wird, um sich vor Gefahren zu schützen, wie z.B. schwere Maschinen, elektrischen Leitungen oder das Arbeiten in Höhen.

Ergänzend zu der PSA gehört auch die Zusatzausrüstung.


Was ist das Ziel gemäß der Definition von Persönlicher Schutzausrüstung?

Die persönliche Schutzausrüstung ist laut Definition jede Schutzausrüstung, die von Arbeitnehmern während der Arbeit getragen wird. Dazu zählt z.B. das Arbeiten mit schweren Maschinen, elektrischen Leitungen, Arbeiten in Höhen und vieles mehr. Immer mit dem Ziel: Die maximale Gesundheit und Sicherheit von Arbeitnehmern zu bewahren.


PSA-Benutzungsverordnung als Wegweiser

Gesetzgeber definiert Persönliche Schutzausrüstung

Die PSA-Benutzungsverordnung (PSA-BV) ist ein Gesetz, welches die Benutzung persönlicher Schutzausrüstung bei der Arbeit vordefiniert – also ein ganz konkreter Wegweiser.

Denn wenn es um die Sicherheit von Menschen geht, müssen klare und transparente Regeln gelten. Die Verordnung von der Bundesregierung mit Zustimmung des Bundesrates erlassen.

Eine Mindestvorschrift für Gesundheitsschutz für die Arbeitnehmer bei der Arbeit gab es schon seit 1989: die Richtlinie 89/656/EWG. Seit 2018 definiert eine neue PSA-Verordnung die Sicherheitsmaßnahmen. Gleichzeitig wurde die Richtlinie 89/686/EWG aufgehoben.

Es kann sehr gut sein, dass die PSA-Verordnung in Zukunft überarbeitet wird. Denn wenn Arbeitsfelder und – Umgebungen sich mit der Zeit verändern, muss auch die Definition von Arbeitsschutz und Sicherheit angepasst werden.


Für wen gilt die Persönliche Schutzausrüstung?

Diese PSA-Benutzungsverordnung richtet sich an erster Stelle an den Arbeitgeber. Dieser trägt die hohe Verantwortung, Persönliche Schutzausrüstungen den Mitarbeitern bereitzustellen und ihren Schutz zu gewährleisten.

Die Arbeitgeber sind dafür verantwortlich, dass die PSA in einem einwandfreien Zustand ist und richtig sitzt.

Ebenso ist er in der Pflicht, dass die Beschäftigten wissen, wie man die Schutzausrüstung trägt und anwendet.


Gefahren schon von Anfang an vermeiden

Gefahren erkennen und reduzieren

Die Persönliche Schutzausrüstung allein ist nicht die Lösung, um die Gefahren zu vermeiden. Der erste Step ist, dass alle Gefahren am Arbeitsplatz erkannt und beurteilt werden. Bei der Gefährdungsbeurteilung wird das STOP Prinzip angewendet:

PSA Verordnung - Mann hat seinen Arm eingeklemmt

Immer vorweg mit der Frage: Wie sind die Gefährdungen…

  • Bei der Verwendung von Arbeitsverfahren und Arbeitsstoffen?
  • Von technischen Lösungen?
  • Durch organisatorische Maßnahmen (z.B. zeitlich Begrenzung, Schulung)

Mit der Gefährdungsbeurteilung werden Gefahren also so weit erkannt und aus dem Weg geschafft, dass es gar nicht mehr zum Einsatz von Persönlicher Schutzausrüstung kommt.


persönliche schutzausrüstung definition - verschiedene schutzmaßnahmen

Was sind die Anforderungen an Persönlicher Schutzausrüstung laut Definition?

Wir zeigen klare Kante

Es ist wichtig, dass die Arbeitgeber den Arbeitnehmern geeignete PSA zur Verfügung stellen.

Der Arbeitgeber darf nur persönliche Schutzausrüstungen auswählen und den Beschäftigten bereitstellen, die folgende Anforderungen erfüllen:

  • Anforderungen der PSA-Benutzungsverordnung über das Inverkehrbringen von persönlichen Schutzausrüstungen sind erfüllt.
  • Safety first: Die PSA darf keine Gefährdung mit sich zu bringen
  • Wenn sich nach der Gefährdungsbeurteilung ergibt, dass bestimmte persönliche Schutzausrüstungen verwendet werden müssen, so müssen diese den Arbeitsbedingungen am Arbeitsplatz entsprechen und den Mitarbeitern zur Verfügung stehen.
  • Persönliche Schutzausrüstungen müssen Beschäftigten individuell passen.
  • Einwandfreier Zustand durch Wartungs-, Reparatur- und Ersatzmaßnahmen und eine ordnungsgemäße Lagerung

Die wichtigsten Begriffsbestimmungen auf einen Blick

Das sind die offiziellen Begriffsdefinitionen nach BG-Bestimmungen für die Persönliche Schutzausrüstung

Persönliche Schutzausrüstungen:

Ausrüstungen, die dazu bestimmt sind, von Mitarbeitern benutzt oder getragen zu werden, um sich gegen eine aus den konkreten Bedingungen an ihrem Arbeitsplatz ergebende Gefährdung zu schützen.

Hautschutzmittel:

Hautmittel, die vor einer Tätigkeit auf die Haut aufgetragen werden, die Haut belastend sein könnte. Hautschutzmittel sind persönliche Schutzausrüstungen. Sie können auch in Verbindung mit anderen persönlichen Schutzausrüstungen angewendet werden. Die Schutzwirkung sollte für die bestimmungsgemäße Anwendung nachgewiesen sein.

Arbeitskleidung:

Kleidung ohne besondere Schutzfunktion, die bei der Arbeit getragen wird. Sie zählt nicht zu den persönlichen Schutzausrüstungen.

Tragezeitbegrenzung:

Zeitliche Begrenzungen bei der Benutzung von persönlichen Schutzausrüstungen. Diese soll den Benutzer vor übermäßiger Belastung durch die persönlichen Schutz- ausrüstungen zu schützen.

Gebrauchsdauer:

Zeitspanne, in der die Funktionstüchtigkeit (Schutzwirkung) von persönlichen Schutzausrüstungen erhalten bleibt.

Gefährdung:

Zustand oder eine Situation, in der die Möglichkeit des Eintritts eines Gesundheitsschadens besteht. Eine Gefährdung entsteht z.B. durch ein mögliches räumliches oder zeitliches Zusammentreffen einer Gefahrenquelle, bei denen eine schädigende Wirkung eintreten kann.

Zusatzausrüstung:

Das sind Ausrüstungen, die mit persönlichen Schutzausrüstungen verbunden werden können und die Schutzfunktion unter besonderen Bedingungen sicherstellen.

Gefährliche Arbeiten:

Arbeiten, bei denen eine erhöhte Gefährdung aus dem Arbeitsverfahren, der Art der Tätigkeit, den verwendeten Stoffen oder aus der Umgebung gegeben ist, weil keine ausreichenden Schutzmaßnahmen durchgeführt werden können.


Fachbereiche der Persönlichen Schutzausrüstung

Das sind die verschiedenen Arten und Sachgebiete von PSA

  • Kopfschutz
  • Augen- und Gesichtsschutz
  • Gehörschutz
  • Atemschutz

Was zählt nicht zur Persönlichen Schutzausrüstung?

Laut Definition zählt nicht zur PSA:

Arbeitskleidung, die nicht speziell der Sicherheit und dem Gesundheitsschutz der Beschäftigten dienen.

  • Ausrüstungen für Not- und Rettungsdienste
  • Persönliche Schutzausrüstungen für die Bundeswehr, den Zivil- und Katastrophenschutz, die Polizeien des Bundes und der Länder sowie sonstige Einrichtungen, die der öffentlichen Sicherheit oder der öffentlichen Ordnung dienen
  • Persönliche Schutzausrüstungen für den Straßenverkehr, soweit sie verkehrsrechtlichen Vorschriften unterliegen
  • Sportausrüstungen, Selbstverteidigungs- und Abschreckungsmittel

Individuelle Persönliche Schutzausrüstung Ratgeber

Unabhängig von unseren Lösungen und Produkten für die PSA, findest Du hier alles was Du zum Thema PSA wissen musst.

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