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Unfallbedingte Fehlzeiten vermeiden


Prävention im Arbeitsschutz ist unentbehrlich für die Gewährleistung einer unfallfreien Tätigkeit am Arbeitsplatz und erfährt immer mehr Unterstützung durch produktnahe Dienstleistungen, die Unternehmen zusätzlich zur Verfügung stehen

Im Jahr 2017 gab es laut der DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) in Deutschland insgesamt 873.522 meldepflichtige Arbeitsunfälle zu verzeichnen. Inbegriffen in dieser Zahl ist eine Arbeitsunfähigkeit der Betroffenen von mehr als drei Tagen bis hin zu tragischen Todesfällen. Das Gesetz schreibt jedem Unternehmer vor, eine Gefährdung am Arbeitsplatz zu ermitteln und entsprechende Schutzmaßnahmen einzuleiten (Arb-SchG §3, §5). Unterstützung kann er von ausgebildeten Fachkräften für Arbeitssicherheit erhalten, bleibt jedoch selbst in der Verantwortung. Bei der Priorisierung der Schutzmaßnahmen ist nach dem TOP-Prinzip vorzugehen: Technische, organisatorische und personenbezogene Maßnahmen. In Fachkreisen wird das Prinzip noch durch die Punkte S, Substitution von Gefahrenquellen, und B, Bewusstsein schaffen, ergänzt (STOPB). Häufig sind die Fachkräfte für Arbeitssicherheit in technische und organisatorische Problemlösungen so stark eingebunden, dass kaum Zeit für die Lösung persönlicher Sicherheit bleibt. Diese enthält bspw. das Ermitteln und zur Verfügung stellen der richtigen PSA (persönliche Schutzausrüstung) sowie das Befähigen der Mitarbeiter, ihre PSA sachgemäß zu verwenden.

Der Unternehmer muss seinen Mitarbeitern jedoch nicht nur die PSA zur Verfügung stellen, er muss darüber hinaus dafür sorgen, dass alle PSA-Produkte zu jeder Zeit funktionsfähig, sauber und geprüft, sprich: voll einsatzfähig sind. In der Realität sieht es jedoch oft so aus, dass die geltenden Prüftermine überschritten werden oder im schlimmsten Fall sogar ganz in Vergessenheit geraten. Unterstützung erhalten die Unternehmen vom örtlichen PSA-Fachhandel. Diese zertifizierten und fachlich ausgebildeten Betriebe bieten ihren Kunden viele Angebote rund um die benötigte PSA. Neben produktnahen Dienstleistungen wie Mitarbeiterschulungen, Seminaren, Gefährdungsanalysen und individuellen Schutzkonzepten, bieten sie auch unterstützende Instandhaltung und Prüfungen der PSA an und tragen hiermit essenziell dazu bei, mehr Verständnis und Bewusstsein für den richtigen Umgang am Arbeitsplatz zu schaffen. Dabei werden die Träger der PSA aktiv einbezogen und somit von Betroffenen zu Beteiligten. Die damit einhergehende Reduzierung des Arbeitsaufwands wirkt sich genauso vorteilhaft für die Unternehmen aus, wie die Möglichkeit umfangreicher Unterstützungsangebote in allen Produktbereichen.

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Kai Pöpsel

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