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Azubi-Feedbackgespräche

Wie erhalten Auszubildende bei PIEL Rückmeldungen über ihre Leistungen?


Die Ausbildung bei PIEL ist in verschiedene Praxisabschnitte unterteilt. Jeden neuen Ausbildungsabschnitt starte ich mit einem Startgespräch, bei dem ich mit meinem/-er Praxisanleiter/-in und der jeweiligen Führungskraft der Abteilung bespreche, welche Vorkenntnisse ich mitbringe, welche Erwartungen ich an den Ausbildungsabschnitt, meine/-n Praxisanleiter/-in und meine Kollegen/-innen habe.

Des Weiteren erfahre ich, welche abteilungsinternen Regelungen es gibt, was in der in der gemeinsamen Zeit von mir erwartet wird (berufliches und zwischenmenschlich) und was ich am Ende des Ausbildungsabschnittes wissen sollte. Als Leitfaden hierzu dient der Lernzielbogen, anhand dessen man die vermittelten Kenntnisse abhaken und nachverfolgen kann.

Ungefähr nach der Hälfte des Ausbildungsabschnitts steht das Zwischengespräch an.

Dabei kann ich mich darüber aussprechen, wie ich mich momentan in der Abteilung fühle, welche Lerninhalte bereits vermittelt wurden und welche Aufgaben ich ausgeführt habe, die nicht in den Lernzielen aufgeführt sind. Außerdem geht es in dem Zwischengespräch um die Selbstreflexion: Was möchte ich bis zum Ende des Ausbildungsabschnitts verändern? Was will ich besser machen als bislang? Wie sehe ich mich selbst in der Abteilung? Anschließend gibt mir die Abteilung, vertreten durch den/die Praxisanleiter/-in, ihre Sichtweise auf mich und meine Arbeit. Dabei werden sowohl Kritikpunkte und Anregungen als auch Lob und Wertschätzung thematisiert.

Am Ende eines Ausbildungsabschnitts findet das Abschlussgespräch statt. Da ist neben dem/der Praxisanleiter/-in und der Führungskraft auch die Personalleitung dabei. Im Abschlussgespräch werde ich nach dem Schulnotenprinzip in verschiedenen „Kategorien“ bewertet, darf aber auch gleichzeitig die Betreuungsqualität in der Abteilung beurteilen. Ein wichtiger Aspekt hierbei ist, dass die Noten bzw. die Bewertung durch meine/-n Praxisanleiter/-in nicht sofort in Stein gemeißelt sind, sondern dass ich auch meine Sichtweise auf die Situation und die Bewertung abgeben darf und noch einen gewissen Einfluss habe. Außerdem wird nicht nur gesagt, was falsch oder gut läuft, sondern es werden auch Verbesserungsvorschläge gegeben, sodass ich die Möglichkeit habe mich weiterzuentwickeln.

Insgesamt zielen die Feedbackgespräche darauf ab, dass ich weiß, wie mich meine Kollegen wahrnehmen und meine Leistungen einschätzen, im Vergleich zu meiner Selbstwahrnehmung. Die Selbstreflexion kann dabei die Augen öffnen für das, was ich bereits gut mache und weiter beibehalten/fördern soll und wo es noch Verbesserungspotenzial gibt.

Ein Praxisbericht von Niklas Rapude, Auszubildender bei PIEL


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