SEMINAR - 28.06.2017

Persönliche Schutzausrüstungen (PSA)
im Zeichen von Nachhaltigkeit

Was können und müssen Hersteller tun, um sicherzustellen, dass Schutz- und Arbeitskleidung den Nachhaltigkeitskriterien entspricht?“ und „Arbeiten mit Zucker: Sicherheitsschuhe für Diabetikersowie „Orthopädische Anpassungen und Einlagen“ waren die zentralen Themen des PIEL-Workshops „PSA im Zeichen von Nachhaltigkeit“ am 28.06.2017.

Nach dem Eintreffen wurden die Seminarteilnehmer von Mario Ernst, Geschäftsführender Gesellschafter und Manuela Plaßmann, Leitung Vertrieb/Produktmanagement am Standort Soest begrüßt.

An welchen Kriterien muss sich Schutz- und Arbeitskleidung überhaupt messen lassen? Und was kann ein Unternehmen tun, das ökologische und faire Kleidung für seine Beschäftigten erwerben will? Auf diese Fragen gibt es wegen der komplexen, oft auf viele Länder verteilten
Herstellungsprozesse, keine einfachen Antworten. Der Markenhersteller von Schutz-und Arbeitskleidung BP stellte seine Lösungsansätze für die Herstellung von ökologischer und fairer Kleidung vor. Am positiven Beispiel der Industrie erläuterte Kerstin Kreuzer die unterschiedlichen Nachhaltigkeitsfaktoren (ökologisch, sozial, ökonomisch). Ute Müller brachte Licht in den Label-Dschungel der Textil-Siegel. Nach einer kleinen Kaffeepause stellte sie das umfassende Nachhaltigkeits-Engagement der Marke BP vor.

Die Zeit vor der Mittagspause wurde von den Teilnehmern aus Industrie und kommunalen Betrieben zum interaktiven Austausch mit den Referenten und PIEL-Beratern genutzt.

Im Anschluss an die Mittagspause stellte Georg Otten das Haus Elten und sein „ökologisches Handeln über gesetzliche Vorgaben hinaus“ vor. Das neue innovative Konzept der Marke ELTEN „Sicherheitsschuh-Lösungen für Diabetiker“ erläuterte Orthopädie-Schuhmacher Stefan Tintrup. Außerdem stellte er Lösungen für individuelle Fußbeschwerden vor. Nicht nur die richtige Größe, sondern auch die richte Passform gehört zu den wichtigen Faktoren für die Auswahl eines Sicherheitsschuhs und die Aufklärung der Orthopädischen Anpassungen nach DGUV 111-191 incl. der Kostenübernahme und Vorbeugende Maßnahmen mit den Semiorthopädische Einlegesohlen.

Nach den spannenden Vorträgen hatten die Teilnehmer noch Möglichkeit zum Austausch mit den Referenten aber auch zur professionellen Fußvermessung.

An dieser Stelle möchten wir allen Teilnehmern und Referenten des Workshops nochmals einen herzlichen Dank für ihre Teilnahme und ihr Engagement aussprechen.

Unsere Partner:

Impressionen aus Soest: